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Direkte Hilfen

Wir finanzieren Dienstleistungen, die Young Carer von ihren Aufgaben entlasten.

Chancengleichheit ist gerade für Kinder und Jugendliche wichtig, die sich um kranke Angehörige kümmern.  Sie tragen viel mehr Verantwortung als Gleichaltrige und stellen oft Freunde, Freizeit und sich selbst hinten an. Die Ernst Freiberger—Stiftung finanziert daher im Einzelfall Dienstleistungen, Aktivitäten oder kleine Anschaffungen, die diese Young Carer entlasten, unterstützen und ein kindgerechtes Leben ermöglichen.

Unser Ziel ist es, die Überforderung und Überlastung der Kinder und Jugendlichen zu mindern und ihnen ein möglichst altersgerechtes Leben zu ermöglichen.

Was kann finanziert werden?

Young Carer können  bei uns Anträge stellen für:

  • Kostenübernahme von Dienstleistungen und kleinen Anschaffungen, die Young Carer von ihren Aufgaben entlasten (z.B. Haushaltshilfen, Betreuungsdienste für Geschwister)
  • Kostenübernahme für Dienste und Produkte, die eine soziale Teilhabe oder Bildungsteilhabe ermöglichen
  • Kostenübernahme oder Finanzierung von gesundheitsfördernden Angeboten

Mehr Informationen zu den Anspruchskriterien und zur Antragsstellung finden Sie in Kürze hier auf dieser Internetseite.

Young Carer Taschengeld

Die Ernst Freiberger Stiftung vergibt zudem einige Taschengeld—Stipendien an Young Carer. Bis zu 40€ monatlich können für Freizeit und Kultur ausgegeben werden. Ziel ist es, trotz finanzieller Knappheit in der Familie Kindern und Jugendlichen selbstgestaltete Freizeit mit Freunden zu ermöglichen.

Darum finanzieren wir direkte Hilfen für Young Carer

Eine Krankheit betrifft die gesamte Familie

Die Krankheit eines Familienmitglieds verändert oft das gesamte Familienleben. Alle übernehmen neue Aufgaben und stecken oft eigene Bedürfnisse zurück. Nicht zuletzt kann die neue Situation auch zu finanziellen Belastung für die Familie führen.

Kinder helfen häufig mit

Kinder und Jugendliche sind häufig stark von den Auswirkungen der Krankheit eines Angehörigen betroffen—auch wenn sie das nicht immer nach außen zeigen. Sie möchten mithelfen und die Familie zusammenhalten. Viele übernehmen daher zusätzlich Verantwortung im Haushalt, bei der Geschwisterbetreuung oder bei der Versorgung der erkrankten Person. In manchen Fällen stehen Familien so wenige Hilfen zur Verfügung, dass sie den Familienalltag ohne diese Unterstützung der Kinder nicht organisieren können.

Kinder stellen eigene Bedürfnisse hinten an

Gerade in Zeiten, wo es der erkrankten Person schlecht geht oder viel zu Hause zu tun ist, stellen Kinder ihre Bedürfnisse oft zurück und machen viel mit sich selbst aus. Wenn Kinder und Jugendliche zu Hause viele Aufgaben zusätzlich übernehmen, können Freunde, Freizeit und Schule manchmal zu kurz kommen. Mit der Finanzierung von direkten Hilfen unterstützen wir diese Young Carer.